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Gedanken vor der Landratswahl

Amt Ludwigslust-Land

Vier Kandidaten bewerben sich um das höchste Amt im derzeit zweitgrößten Landkreis der Bundesrepublik. Nach Bekanntwerden der ersten drei Namen wurde klar, dass mit großer Wahrscheinlichkeit ein zweiter Wahlgang erforderlich sein wird. Immerhin haben CDU, SPD und Linke jeweils angesehene Persönlichkeiten ins Rennen geschickt, die auch über einen zumindest regionalen Bekanntheitsgrad verfügen. Da auch die AfD einen Kandidaten aufgestellt hat, wird auch er dafür sorgen, dass keiner der vier Kandidaten bereits am 27. Mai die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen kann. Daher könnte es am Wahlabend spannend werden. Schafft jemand doch 50 % der Stimmen zu erzielen? Oder wer sind die beiden Bestplatzierten, die dann am 10. Juni noch einmal gegeneinander antreten.

Selbst bei nur einem Wahlgang ist der Aufwand schon sehr hoch. In fast jedem Ort gibt es mindestens ein Wahllokal, in dem mindestens fünf Bürger abwechselnd den Wahlvorgang begleiten und am Abend die Stimmenverteilung auszählen. In den Ämtern und amtsfreien Städten, aber natürlich auch beim Landkreis sind Dutzende Mitarbeiter an den Wahltagen im Einsatz, um tagsüber den Wahlvorständen bei Fragen Unterstützung zu geben und abends die Wahlergebnisse anzunehmen und erste Plausibilitätskontrollen durchzuführen. Bei zwei Wahlgängen verdoppelt sich der Aufwand zwar nicht; doch viel geringer ist er natürlich auch nicht.

Natürlich ist das Recht auf eine freie Wahl ein kostbares Gut, das wir mitunter gar nicht mehr so richtig zu schätzen wissen. Aber geht es nicht vielleicht auch anders? Mit weniger Aufwand.

In politischen Grundsatzreden wird immer wieder von der digitalen Revolution gesprochen. Bei unseren Kindern scheint sie schon angekommen zu sein. Spätestens in der weiterführenden Schule gehört da ein Smartphone wie selbstverständlich zu fast jedem Schüler. Sollte es da nicht möglich sein, auch die Wahlge-setzgebung dem technischen Stand des 21. Jahrhunderts anzupassen? Natürlich sollte auf die herkömmlichen Abstimmungsmöglichkeiten nicht gänzlich verzichtet werden. Schon heute wächst die Anzahl der Briefwähler stetig. Es sind lange nicht mehr nur diejenigen, die am Wahltag verhindert sind, die sich für diese Art des Wählens entscheiden. Wäre es da nicht denkbar, künftig per Computer oder alternativ per Briefwahl abzustimmen? Zumindest könnte dann eine geringe Wahlbeteiligung nicht mehr mit schlechtem oder besonders gutem Wetter begründet werden.

Jetzt müssen wir auf jeden Fall unser Kreuz noch analog setzen. Ich hoffe, dass das am Sonntag möglichst viele tun.

Übrigens ist ja die einzige Kandidatin Bürgerin unseres Amtsbereichs. Wer also mal eine Landrätin haben möchte, muss in unserem Amt lokalpatriotisch wählen. Egal, ob Frau Bernhardt oder einer ihrer männlichen Mitbewerber diese Wahl gewinnt, der Sieger tritt ein Erbe an, das verpflichtet. Landrat Christiansen hat Maßstäbe gesetzt.

 
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Amt Ludwigslust-Land für die Gemeinde Uelitz

 

Bürgermeister Klaus-Otto Meyer


Wöbbeliner Str. 5
19288 Ludwigslust

 

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